Projekte

Wir versuchen Bedürfnisse der Kinder aufzugreifen und wenn möglich als zusätzliches Angebot umzusetzen.

Projekttag Wasser

Wo finde ich Wasser? Was fällt mir zu Wasser ein?
Dazu suchen die Kinder verschiedene Bilder und sammeln diese in einer Collage.

Wasserkreislauf

"Wenn die Sonne da ist, geht das Wasser weg. Wenn die Sonne weg ist kommt das Wasser wieder, weil die Wolken zu schwer sind und dann regnet es." Aussage eines Kindes zum Wasserkreislauf.

Wasserbilder

Welche Farbe hat das Wasser? Klar, durchsichtig? aber was ist dann mit dem dunkelblauen Meer, der türkisfarbenen Lagune, dem dunkelgrünen Waldsee, der schwarzen Ilz, dem grünen Inn, der blauen Donau ...?
Der Meeresgrund, Grund eines Teiches, die Uferböschung, die Umgebung usw. das alles verleiht dem Wasser seine Farbe.
Viele Künstler ließen sich "vom Wasser" -inspirieren- die Kinder auch.

Mein Bilderbuch

Literacy ist dieses Jahr auch ein pädagogischer Schwerpunkt in unserem Kindergarten. Lesepaten, Büchereibesuche und erweiterte Leseecken wecken nach wie vor Freude und Interesse an Büchern.

Das ist ein Buch

- Jedes Buch hat einen verstärkten, besonders gestalteten Buchumschlag, wobei Titelseite und Buchtitel neugierig machen oder was über den Inhalt verraten.
- Dazwischen befinden sich mehrere Seiten, die mit Bildern, Fotos oder Illustration gestaltet und mit Texten bedruckt sind.
- Es gibt verschiedene Bücher: Bilder-, Märchen-, Schul-, Sach-, Lese-, Bastelbücher u.v.m. je nachdem erzählen sie Geschichten, vermitteln uns Wissen oder informieren uns.

Ich schreibe mein Buch

- Ich überlegte welchen Inhalt ich illustrieren soll: eine bereits bekannte oder eine selbsterdachte Geschichte?
- Welche Szenen muß ich malen, damit der Verlauf der Geschichte und die darin vorkommenden Figuren, Tiere, Menschen, Gestalten oder sonst was, klar und verständlich sind.
- Ich denke nach, male mein erstes Bild und weitere auf extra vorbereitete Blätter
- Nachdem ich ausreichend Bilder fertig habe, erzähle ich die Geschichte dazu
- Meine Geschichte wird dazugeschrieben
- Mein Buch bekommt einen Titel
- Ich bin "Illustrator und Schriftsteller" und lese mein Buch anderen vor

Erfahrungen der Kinder

Diese Projekt verlangt den Kindern viel Ausdauer, Geduld und Konzentration ab. Auserdem werden auch viele Kompetenzen gefördert: die schöpferische durch kreatives Gestalten von Medien; die Sprachlich- kommunikative durch überlegen und verfassen von Texten sowie das erzählen von Geschichten und die soziale, durch Teamarbeit, sowie gegenseitiges Respektieren und Annehmen verschiedenster Buchausgaben

Wir planen

- Da unterschiedlichste, kreative Bücher entstehen und die Kinder hoch motiviert sich beteiligen, darf jedes sein gelungenes Werk präsentieren und persönlich der Gruppe vorstellen
- Eine Ausstellung für Eltern im KiGa
- Einen Ausstellungstisch beim Sommerfest

 

Klein aber oho!

 

Ein Winzling im Teich

Ein Kind bringt uns Kaulquappen mit in die Einrichtung:
- Neugierig beobachten wir diese bei ihren Bewegungen und können uns vorerst nicht vorstellen, dass daraus Frösche werden sollen.
- Wir suchen passende Bücher und informieren uns über die Entwicklung zum Frosch und über seine Lebensräume.

Ein Winzling färbt die Wiese gelb

Löwenzahn wächst im Frühling an vielen Orten auch in unserem Garten. Die Kinder suchen gezielt danach und gemeinsam beobachten Wir: Aus der Knospe entwickelt sich eine gelbe Blüte und wenig Später sind die Blütenblätter durch Flugschirmchen samt Samen ersetzt.
Vorsichtig pflücken wir die Pusteblume und pusten sie ab. Die Schirmchen heben ab und fliegen los. Sie fliegen durch Pusten, bei Wind, durch schütteln oder abzupfen unterschiedlich weit.
Die Samen dienen der Verbreitung und diese auf die Reise zu schicken macht Spaß.
Fallschirmspringer mit ihren Schirmen gleiten nach diesem Vorbild durch die Luft.

Projekttag

Wir beteiligen uns am Forschertag mit dem Thema: "Die Honigbiene - klein aber oho!"
Leider müssen wir unsere Stationen ins Haus verlegen, weil es den ganzen Tag unermüdlich regnet.

Bienenquiz

Ein schöner Tag

Es beeindruckt uns, dass ein einziges Bienenvolk am Tag bis zu 3 Mio. Obstblüten bestäubt; eine Biene für ein Glas Honig 3 Mal um die Erde fliegen müsste; ein Bienenvolk 200 Liter Wasser im Jahr verbraucht; Bienen "Schweißfüße" haben um Futterplätze oder Wasserstellen zu markieren u.v.m.; aber auch, dass Bienen sich Gesichter merken können und ihr Wissen an die Nachkommen weiter geben. Also:"Sei immer freundlich zu den Bienen!"
Jeder füllt sich auch behutsam ein Tütchen Samen ab, um zu Hause eine eigene kleine Blumenwiese zu betreuen. 
Schön, dass Eltern und Gäste der Einladung folgen, zusammen mit den Kindern sich beteiligen und den Tag gemeinsam ausklingen lassen.

Unser Schalding - Bilder erzählen Geschichten

Bei einem Spaziergang im Frühjahr fällt den Kindern ein altes Haus mit Turm auf. Es ist das alte Feuerwehrhaus. "Aber, warum hat es einen Turm?" "Darin mussten früher die gereinigten Schläuche zum Trocknen aufgehängt werden." Viele Fragen bewegen die Kinder und der Weg führt zum neuen Feuerwehrhaus. Um aber auch die weiteren Fragen zu klären erforschen wir unseren Stadtteil und dessen Veränderungen.
Die Kinder bauen den Weg an dem unser KiGa liegt nach z.B. mit "Betonbach", Kirche, Schienen, ICE aber auch der Löwe ist wichtig.

Herr Dr. Stefan Rammer folgt unserer Einladung und beeindruckt die Kinder mit einem alten Stechruder, dem Skalta, wovon Schalding rechts und links ihren Namen haben (Schaltern).
Er hat auch viele Bilder laminiert in A3 Format dabei (vorbereitet vom Stadtarchiv) und weckt mit alten Ansichten z.B. von der Donau vor dem Aufstau durch das Kachlet; von der Notlandung und Reparatur einer DOX (damals größtes Wasserflugzeug Deutschlands); der alten Straße auf der Löwenwand und dem Denkmal; der Baustelle über die Anhebung des Bruckbachs (im Volksmund - Betonbach) wegen des Kachletbaues usw. Auch Schalding ohne Autobahn kann sich keiner vorstellen. Die Fotos interessieren die Kinder und die persönlichen Geschichten von Herrn Rammer lockern die Bilderreihe auf.

Herr Fritz Haider folgt ebenfalls unserer Einladung und erzählt uns von seinem Tätigkeitsfeld, dem damaligen Schaldinger Bahnhof. Bereits als Lehrling hat er seine Arbeit dort aufgenommen und so weiß er viele persönliche Erlebnisse zu berichten. Die Sicherheit am Bahnhof war oberstes Gebot. Schalter, Schranke, Fahrkartenausgabe usw. mussten mit Hand bedient werden, doch hatte man zwischendurch auch Zeit für Auskünfte an die Fahrgäste. Eine Post nebenan? Eine Bahnschranke mitten in Schalding? Und dann war man gleich am Donauufer? Viele, viele Bilder via Beamer bestätigen dies. Aufmerksam hören die Kinder auch diesen Informationen und Erlebnissen zu.

Herr Harald Meier folgt ebenfalls unserer Einladung. Er weiß viele abenteuerliche Geschichten aus seiner Kindheit und dem "Spielplatz Donau" zu erzählen. Die Frage: "Wer war von euch schon in Schalding an der Donau?", wurde von fast allen Kindern mit Nein beantwortet. "Wie kommt man da hin?", besser wie kam man dahin? Die Lösung war sehr spannend. Ein Freibad in Schalding? Ja, die große Wiese bei der Ruderhalle war jeden Tag kostenlos "geöffnet". Wie viele Schaldinger Kinder schwamm auch er in der Donau. Das Wichtigste war, die größeren Kinder kümmern sich um die kleinen und wenn einer nicht mehr kann, hilft man ihm dass er sich an der Luftmatratze ausruhen kann.
Handy, Tablet, Fernseher, Computer - Nein, aber dafür jeden Tag angeln, rudern, verstecken, zelten oder schwimmen am Donaustrand.

Herr Anton Radinger folgt ebenfalls unserer Einladung. Er hat die Chronik der Feuerwehr, alte Fotos und einen sehr alten Feuerwehrhelm im Gepäck. Mit Spannung hören die Kinder seinen Ausführungen von den ersten Einsätzen und den alten, einfachen Geräten.
Auch die Geschichte über den Bau neuer Feuerwehrhäuser, die immer notwendig waren weil Fahrzeuge und Ausrüstung sich änderten, interessierte die Kinder.
Große Betroffenheit von allen ist spürbar als Herr Radinger über einen für ihn und die Schaldinger Feuerwehr sehr schlimmen Einsatz berichtet: der Brand im Schaldinger Kindergarten.
Da waren er und seine Feuerwehrkameraden sehr erschrocken, als ihr Einsatzbefehl sie zur Brandstelle Kindergarten Schalding schickte.
Er und die Feuerwehr gaben ihr Bestes und versprachen:" der Kindergarten wird wieder aufgebaut."
Gut, dass alles geregelt wurde und es den Kindergarten wieder gibt.
Zusammen sehen wir uns die Bilder vom Brand an.
Herr Radinger lädt aber auch ein zum 100 jährigen Fest der Freiwilligen Feuerwehr im nächsten Jahr.

Die Kinder sind sehr interessiert von den Erzählungen und Bildern unserer Gäste. Beeindruckt blättern sie in alten Büchern, Kalendern, bauen Plätze nach oder malen entsprechende Bilder. Sie machen sich mit Gabi und Evi auf den Weg, erkunden den Stadtteil und vergleichen früher und heute.

Das Wissen der Kinder wollen wir bündeln, die Idee vom Buch reift immer mehr und nimmt Gestalt an. Wir interviewen die Kinder zu den Ihnen wichtigen Themen, sammeln Bilder und lassen die Kinder selbst aktiv werden dazu.

Der Elternbeirat steht uns ideell und finanziell zur Seite, übernimmt sogar die Druckkosten und so arbeiten wir motiviert weiter. Doch dazu brauchen wir auch professionelle Hilfe. Frau Schießl fügt uns in vielen freiwilligen Stunden die Fotos ein und Frau Kieweg übernimmt mit großem Zeitaufwand das Layout für die Druckerei.
Jetzt fehlt noch ein Titel für unsere Sammlungen. Nach vielen Vorschlägen, die verworfen werden, machen wir uns bewusst, was wir gemacht haben und was wir wollen.
Wir haben genau hingeschaut auf Schalding früher und heute, auf Veränderungen, Verlorengegangenes, Neues und wir wagen einen Blick in die Zukunft.
"Hingschaut, Schalding lebt!" drückt dies für uns aus. Die Idee zum Titelblatt verwirklicht Frau Sackmann in Zusammenarbeit mit Frau Stamm für uns.
20 Seiten sind gefüllt und gehen zum Druck in die Druckerei Rothe.
Voller Stolz halten wir unser Werk in Händen und präsentieren es beim Sommerfest. Interessiert? Sie können "Hingschaut, Schalding lebt" gerne im KiGa erwerben.

Kreative Künstler

Von einem Papa bekommen wir ein "besonderes Geschenk" Ytong-Steine.
In einer Kinderkonferenz mit den älteren Kindern besprechen wir, daraus Skulpturen zu gestalten.
Ytong- auch Gas- oder Porenbeton zu bearbeiten braucht Werkzeug. Darum kümmern sich die Kinder und bringen Feilen Raspeln, Meißel, Schleifpapier..., von zuhause mit.

Jedes Kind überlegt sich eine Figur, malt diese mit Bleistift auf den Steinblock und macht sich mit dem angebotenen Werkzeug und Sicherheitsvorkehrungen vertraut.

Dann geht's los. Voller Eifer wird gearbeitet. Unermüdlich setzen die Kinder verschiedenste Werkzeuge ein und zum Schluß verrichten sie mit Schleifpapier noch letzte Feinarbeiten. Mit Ausdauer und Elan wird "gewerkelt" und eine kleine Künstler- Ausstellung im Eingangsbereich krönt ihre Fähigkeiten und Werke.

Große Pappscheiben fordern uns heraus. Was können wir damit machen?
Sommerzeit, Sonnenzeit, rund- dazu fällt uns Sonne ein und viele Sonnen werden beim Sommerfest unser Gelände schmücken.

Selbsterdachte und selbstgemachte Spiele machen Spaß und bereichern unseren Alltag.

Ein altes Radiogerät zu zerlegen ist interessant, macht neugierig, fördert Konzentration und Feinmotorik.

Alles abstrakt

Aus geometrischen Formen Bilder entstehen lassen

Kreise, Dreiecke, Vierecke, Formen und Linien haben viele Künstler zu ihren Werken inspiriert.

Wir schauen uns Reproduktionen bekannter Werke aus der "abstrakten Kunst" an. Darin entdecken wir viele geometrische Formen (Schulvorbereitung - geometrische Formen). Wir besprechen verschiedene Bilder:

  • Was ist besonders an diesen Bildern?
  • Welche Formen kannst Du sehen?
  • Welchen Titel könnte das Bild haben?

Die Kinder erfahren verschiedene Ausdrucksmöglichkeiten: formen, collagieren, zeichnen, malen, ...   
Sie lernen einzelne Künstler kennen und deren Werke wertschätzen. Inspiriert von Klee, Vasarely und Kandinski gestalten die Kinder ihre eigenen "Formen Werke".

 

Auch Ursus Wehrli fasziniert uns mit seinem Stil die Bilder aufzuräumen.
Die Kinder erstellen Tabellen und halten darin fest, z.B. wie viele Quadrate, Dreiecke, Kreise oder Farben er verwendet hat.

Wehrli`s Buch "Die Kunst aufräumen" motiviert die Kinder sich intensiver mit ihm zu beschäftigen. Herr Wehrli räumt nämlich auch Alltagssituationen auf. Dazu entwickeln die Kinder ihre eigenen Ideen des Aufräumens: Farbstifte, Schuhe, "sich selbst" ...

"Interviews zum KiGa- Geburtstag"

Wie feiern wir im Sommer, genauer am 23. Juli, den 25. Geburtstag unseres Kindergarten?

Mit dieser Frage setzen sich auch die Kinder bei einer Kinderkonferenz auseinander. Die Idee eines Interviews wird erarbeitet.

Wie kommt es dazu? Zwei Kinder bastelten sich aus Papprollen Mikrofone und aus einer leeren Schachtel ein Radio. Sie zogen durch das Haus und interviewten Kinder und Mitarbeiter mit einfachen Fragen:"wie geht es Dir?", "was machst du gerade?", "hast du viel Arbeit?", "wie alt bist du?".

Dieses Rollenspiel bekam immer mehr Eigendynamik, immer mehr "Reporter" waren unterwegs und hatten ihre Freude dabei. So kam es zu der Frage:"Wollt ihr auch zum Jubiläum jemanden euere Fragen stellen?" "Ja!!!"
So geht es ans Werk: "Wer soll interviewt werden?"

  • Menschen, die unseren Kindergarten kennen; die mit uns zusammenarbeiten; die uns wichtig sind; die wir kennen?

Was müssen wir beachten?

  • Ein Interview muss persönlich sein, so müssen wir uns viele Fragen überlegen, sonst wird es langweilig.
  • Durch die Fragen wollen wir unseren Gesprächspartner näher kennen lernen.

"Hand in Hand durch unseren Ort"

Im Rahmen des Projektes besuchen wir heute die Schreinerei Schatzl in unserem Ort.

Ein Haus muss auch eingerichtet werden. Es braucht Fenster, Türen, Treppen, Möbel... und dazu brauchen wir den Schreiner. Der "alte Meister" Herr Schatzl, der "junge Meister" Herr Deiner und das Team haben sich viel ausgedacht um uns Einblick in den Beruf des Schreiners zu geben.

Holz kann von Hand, aber auch mit großen, sehr gefährlichen Maschinen bearbeitet werden. Die große Säge mit Absauganlage für die Sägespäne, die Lackiererei, die Fräse u.v.m. werden in Betrieb genommen und wir schauen gespannt zu. Eine lange Leiste wird solange gefräst, bis sie die Umrisse eines Autos zeigt. Stück für Stück wird abgeschnitten und jedes Kind erhält sein Auto das es dann selber abschleifen und im Kiga bemalen kann. Konzentriert und neugierig nehmen die Kinder Informationen auf.

Es war für alle ein sehr interessanter, lehrreicher Tag.

Faszination Mensch

Im Rahmen unserer Gesundheitserziehung wollen wir mit den Kindern mehr über den menschlichen Körper erfahren und besuchen die Erlebnisausstellung dazu in der Stadtgalerie.

6 Ausstellungsbereiche erschließen uns die faszinierende Welt des menschlichen Körpers mit medialen Einblicken, Experimenten und Erfahrungen.

Motiviert und neugierig machen sich die Kinder auf die Entdeckungsreise durch den eigenen Körper.

Laufen und Springen

Die Kinder bestaunen dabei wie sich ihr Skelett in ihrem Inneren bewegt, wie eine Hand "durchleuchtet" aussieht.

Berühren und Spüren

Unser größtes Organ ist die Haut die unseren Körper Schützt.
In völliger Dunkelheit erproben wir unseren Tastsinn.
Wir wissen jeder spürt, empfindet anders und ist einzigartig.

Leisten und Lieben

Hier interessiert uns, wie ein Herz gebaut ist und was es alles leisten kann. Erstaunlich, den Herzschlag zu sehen, zu hören und mit welcher Kraft es 5l Blut durch den ganzen Körper pumpt. Wir wissen jetzt das unser Blutkreislauf 100.000 km lang ist.

Ernähren und Atmen

Beeindruckt verfolgen die Kinder den Weg der Nahrung in der Verdauungskugelbahn. Wir sehen wie unsere Nahrung durch den Körper wandert. Daneben entdecken wir die Ernährungspyramide, die wir mit den Kindern im Kindergarten immer wieder erarbeiten.

Denken und Fühlen

Fasziniert erarbeiten wir das Gehirn und hören die entsprechenden Aufgaben. Der Fahrsimulator und eine Kugel mit bloser Gedankenkraft "zu steuern" waren der Renner.

Leben und Staunen

Unser Körper ist ein einzigartiges Wunderwerk das tagein, tagaus reibungslos funktioniert.
Wir balancieren über einen Abgrund und reisen mit dem U-Boot durch unseren Blutkreislauf.

"Hand in Hand durch unseren Ort"

Dieser Wettbewerb motiviert uns mit den Kindern die Handwerksbetriebe in unserem Stadtteil anzuschauen bzw. uns darüber zu informieren.

Als erstes entscheiden wir uns für einen Besuch in der Dachdeckerei.

Jeder von uns wohnt in einem Haus und jedes Haus hat ein Dach. Die Kinder haben festgestellt es gibt viele verschiedene Häuser z.B. Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Hochhaus, Wolkenkratzer, Landhaus, Hütten usw. und alle brauchen ein passendes Dach.

Wir haben unseren Dachdecker und Spengler vor Ort, die Firma Ratzer, besucht und mit ihm über sein Handwerk gesprochen. Er hat uns seine Werkstatt und sein Lager gezeigt. Dort haben wir verschiedene Maschinen, verschiedenes Werkzeug und Material kennen gelernt. Hammer und Nägel durften wir gleich selbst ausprobieren. Wir wissen jetzt auch, wie Dachziegel auf dem Dach montiert werden. Da der Dachdecker hoch oben arbeitet, muss er natürlich schwindelfrei sein.

Es war für alle ein sehr interessanter, lehrreicher Tag.

Es ist auch nicht selbstverständlich ein Dach über dem Kopf zu haben. Dieses Thema ist für uns immer aktuell, da wir seit 2002 ein Asylbewerberheim in unserem Stadtteil haben und viele Kinder unsere Einrichtung besuchen. Dies ist ein weiterer Aspekt, mit dem wir bei diesem Thema konfrontiert werden.

Gemeinsam bringen die Kinder ihre Ideen ein, gestalten ein Plakat mit selbstgebastelten Dachziegeln, Dachrinnen usw. und freuen sich über ihr gemeinsames "Werk" das sie zum Wettbewerb einsenden.

Im Frühjahr werden wir noch einmal zum Dachdeckerbetrieb gehen, das Thema vertiefen und weitere handwerkliche Tätigkeiten ausprobieren.

Hurra wir sind unter den ersten drei in Bayern und müssen jetzt unser Plakat verpacken und nach Berlin zur Endentscheidung senden.

Hurra, Hurra wir haben gewonnen!

Die Handwerkskammer Niederbayern/Oberpfalz nimmt mit uns Kontakt auf. In Zusammenarbeit mit Familie Ratzer werden wir einen Projekttag zum Handwerk veranstalten, wobei uns unser Preis überreicht wird.

Projektwoche Handwerk

Mit den Kindern bereiten wir diese Woche vor und überlegen uns Stationen zu den verschiedenen Berufen.
Höhepunkt soll der Dienstag sein denn dazu hat sich Besuch von der Handwerkskammer, der Schreiner, der Dachdecker und unser Träger angesagt.

Station 1    Die Metallbauer
Hier heißt es zu verschiedenen Schraubengrößen die enstsprechende Mutter zu finden und Metallteile zusammenzuschrauben.

Station 2    Die Maurer
Mit verschiedenen Kellen und Werkzeugen bauen die Kinder Häuser mit übergroßen Plastikbausteinen.

Station 3    Die Maler
Hier werden große Kartonagen tapeziert und mit Farbe gerollt.

Station 4    Die Weber
Mit Stoffbändern und Wolle weben die Kinder fleißig an einem großen Gemeinschaftsteppich.

Station 5    Die Schreiner
Eifrig bearbeiten die Kinder verschiedene Holzstücke. Mit bohren, schrauben, sägen und hämmern gestalten sie ihre eigenen Werke.

Station 6    Der Kaufmann
Wer auf seinem Handwerkerpass fünf Stempel nachweisen kann, darf sich beim Kaufmann eine Handwerker-Brotzeit kaufen.

Interessiert und aufgeschlossen besuchen unsere Gäste die einzelnen Stände und informieren sich bei den Kindern.

"Wer will fleißige Handwerker sehen..." so singen die Kinder nicht nur im Begrüßungslied sondern sind selber den ganzen Tag kreativ und aktiv. Sie haben bewiesen im Kindergarten Schalding gibt es fleißige Handwerker die sich zurecht die große Belohnung verdient haben.

Dies wäre alles nicht möglich gewesen, wenn wir nicht von den ortsansässigen Firmen, Dachdeckerei Ratzer, Schreinerei Schatzl, Malermeister Kopec, Bauhof Stadt Passau und einigen Eltern so großzügig unterstützt worden wären. Ein großes Vergelt's Gott an Alle für die Hilfe bei der Umsetzung.

Kreativ und Aktiv

Wir sind stolz auf die dabei entstandenen Werke.

Erlebnispädagogik Rabe

Ein Kindergartenkind erzählt schon seit einigen Tagen von seinem neuen, besonderen "Haustier" - ein Rabe.

Der kleine Rabe saß eines Tages auf dem Weg vorm Haus. Wo kam er her? Benjamin und seine Mama entdeckten ein Rabennest hoch in den Bäumen im Garten. War der kleine Rabe herausgefallen oder hat in die Mutter aus dem Nest geschmissen? Jedenfalls er soll gerettet werden. Die Familie machte sich auf Würmer- und Insektensuche und informierte sich über Raben. Mit der Pinzette wurde er nun immer gefüttert. Der kleine Rabe wurde immer zutraulicher und erkannte sie als neue "Familie" und Frau Neubauer als neue "Mutter".

Die Kinder lauschten den Erzählungen waren ganz neugierig und freuten sich mit. Gerne folgten wir der Einladung die kleinen Raben zu besichtigen.

Kaufladen für Kinder und Eltern

Vorbereitungen

Gabi bringt 3 Bündel Hölzer mit, die es gilt zu verarbeiten. Sie motiviert die Kinder handwerklich aktiv zu werden. Idee der Kinder: Windspiele für draußen. Es wird gesägt, gebohrt und aufgefädelt; viele , viele Werke entstehen.

Idee der Kinder - Verkaufen

Ein Verkaufstand wird eingerichtet. Die Nachfrage ist groß; es wird fleißig weitergearbeitet. Hurra wir haben Geld verdient! Was machen wir damit? Idee der Kinder: Gummibären kaufen.

Die Idee wird besprochen und draus ergibt sich: wir bauen einen großen Kaufladen und jedes Kind oder Eltern dürfen einkaufen!

Gabi kümmert sich um eine Palette für den Verkaufsstand. Diese wird zersägt, geschliffen, bemalt und verschraubt. Die Kinder falten viele, viele kleine Papiertüten und legen Verkaufsregeln fest.

Der Kaufladen wird mit Erdnüssen, Popcorn, Salzbrezen und Gummibären bestückt. Jedes Kind erhält vom Verkaufsteam eine Tüte und darf 10 Stück "einkaufen".

Der Verkäufer muss die gewünschten Dinge in die gebastelte Tüte packen und der 2. Verkäufer kontrolliert mit der Zählmaschiene.

Viel Arbeit, viel Vorbereitung aber viel, viel Spaß.

In diesem Projekt wurden Ideen der Kinder aufgegriffen, Selbstbewusstsein gestärkt, Ausdauer und Konzentration geübt, Zahlen und Mengen spielerisch erfasst, Teamwork erlebt, Freude im Zusammenspiel erfahren. Eine besondere Erfahrung: zusammen hatten die Kinder Geld verdient, davon eingekauft und "der Lohn" konnte an alle Kinder verschenkt werden.

Mit Jolinchen gesund durch das Jahr

Natur-, Umwelt- und Gesundheitserziehung sind in diesem Jahr u.a. unsere Schwerpunkte. Dabei hilft uns "Jolinchen", ein neugieriges, abenteuerlustiges Drachenkind, das gesund und fit bleiben will. "Jolinchen" fährt mit dem Drachenzug ins "Gesund-und-lecker-Land" zum Essen holen.

Erster Bahnhof: "Trinkoase"; zweiter Bahnhof: "Bunter Garten"; dritter Bahnhof: "Satt-Mach-Station"; vierter Bahnhof: "Tierbauernhof"; fünfter Bahnhof: "Fett-Klecks-Station"; sechster Bahnhof: "Einmal-am-Tag-Station"

"Bunter Garten" Obst-Salat-Gemüse

Um die Kinder an die Vielzahl der Obst- und Gemüsesorten heranzuführen, wurde die letzte Woche unter das Motto „Bunte Tage“ gestellt. Jeden Tag wurden die Kinder dazu motiviert, in ihrer Brotzeitdose Obst oder Gemüse in der „Tagesfarbe“ mitzunehmen. So stand beispielsweise der Donnerstag ganz im Zeichen der Farbe Orange. Die Kinder nahmen Orangen, Mandarinen oder Karotten zur Brotzeit mit.

Um den „Farb-Tag“ zu unterstreichen zogen sich die Kinder die passende Kleidung an, die Erzieherinnen bereiten mithilfe von Servietten, Tischdeckchen, den „farblichen“ Rahmen. Die größeren Kinder gestalteten ein Farbenbuch, welches jeden Tag um die Tagesfarbe erweitert wurde.

Die Kinder hatten an dieser Art de Ernährungserziehung so viel Spaß, dass sie im Bewegungsraum Spielsachen der jeweiligen Farbe sammelten, Legespiele gestalteten oder Klebearbeiten anfertigten.

Am Ende der Woche waren sich alle darüber einig, dass die „bunte“ ein voller Erfolg war, dem Motto entsprechend:

„Gemüse und Obst- ganz bunt- das ist der Hit und hält uns unseren Körper fit“

"EU-Schulobstprogramm"

Bei der Station "Bunter Garten" haben wir mit den Kindern süße, lustige Früchtchen und zappelndes Gemüse gebastelt. Dies diente uns das Jahr über als Deko im Haus, bei der Faschingsfeier; beim Sommerfest im Freien; ja sogar auf einigen selbstgebastelten Schultüten der Schulanfänger.
Wir nehmen auch am EU-Schulobstprogramm gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten teil. Jeden Mittwoch freuen wir uns über Obst und Gemüse, welches eine Bereicherung für unseren Alltag ist. Mit unserem Plakat bewarben wir uns am Wettbewerb des Ministeriums.

Frisörsalon

Auf Anregung einiger Kinder plante Gabi mit ihnen einen Frisörsalon. Die Kinder spielten dort begeistert und brachten weitere Ideen mit ein. Michaela gab einen Kosmetikkoffer dazu. Antonia und ihre Mama gestalteten dazu ein Plakat. Marianne und ihre Mama dachten über eine Frisörkommode nach. Ja und dann war die Umsetzung mehr als perfekt. Frau Knieling verzauberte in ihrem Laden eine alte Kommode mit Spiegel zu einem Prunkstück und übergab diese den Kindern als Geschenk. Gabi organisierte noch die nötigen Accessoires dazu. Der Frisörsalon ist eine große Bereicherung des Rollenspiels, viele Kinder haben ihren Spaß dabei.

Filmprojekt - Wir drehen einen Werbespot

Ein besonderer Anruf: "Der Filmschmied" wars! Wir wurden ausgewählt mit ihm einen Werbespot zu drehen. Daraufhin vereinbarten wir ein Kennenlerntreffen. Dabei überraschte er uns bereits mit dem zu bewerbenden Material. Herr Pflugbeil erklärte den Kindern seine Vorschläge und ihre Aufgaben. Die Kinder waren neugierig, stellten ihre Fragen und erkundeten die mitgebrachten Musikinstrumente.

Nun war es an der Zeit mit den Kindern "Giraffenaffen" zu erarbeiten. Dabei war das Internet gefragt.

Was wollen wir:

  • Einen Bandnamen: Kischagaffen (Kindergarten Schalding Giraffenaffen)
  • Instrumente benennen und wie spiele ich es
  • Musik ist kein Lärm
  • Jedes Musikstück hat einen gemeinsamen Anfang und einen gemeinsamen letzten Ton

"Kischagaffen" übten täglich unermüdlich verschiedenste Lieder. Sie waren mit Eifer und Ehrgeiz dabei.


Ein erlebnisreicher Tag.

Das Filmteam (Regisseur, Puppenspieler und Managing Director) unseren Gruppenraum zum Aufnahmeraum. Acht verschiedene Einstellungen waren geplant und wurden umgesetzt. Die Kinder wechselten sich ab damit jedes Kind wenigstens einmal ein Instrument spielte. Die Aufregung, die Lautstärke und die Ausdauer haben sich gelohnt. Ein großer Erfolg als jeder seinen Sendeplan für das Fernsehen in Händen hielt.  

 

Hurra, Hurra, ein Teil unserer Belohnung ist da.

Die Kinder durften für Ihre Mithilfe und Ihren Einsatz eine Wunschliste an die Firma "beluga" schreiben. Jetzt war die Überraschung auf unserer Seite, den viele Pakete gab es auszupacken. Danke "beluga" und den Eltern für die Unterstützung!

Erlebnispädagogik-Fledermaus

Ein spannender Vormittag: eine Fledermaus verirrte sich während des Bildungsangebotes in den unteren Gruppenraum. Dieses Erlebnis machte dieses kleine Tier selbst zum Bildungsinhalt der nächsten Tage. In unserer Not bekamen wir Unterstützung vom Bund Naturschutz.

Kindergarten-Atelier

Motiviert durch die Kreativ-Werkstatt und dem Arbeiten mit Holz waren die Kinder sensibilisiert sich weiter damit zu beschäftigen.

Janine brachte Bretter mit und Lisa hatte die Idee für eine Murmelbahn. Tobias, Josef, Noyan und Matej ließen sich davon anstecken. Sie entwarfen zusammen einen Hintergrund, planten die Rollrinne, nahmen Maß, schlugen konzentriert und ausdauernd selbständig die Nägel, ohne dabei zu vergessen immer wieder den Abstand zu überprüfen. An einem Tag war das Werk fertig und die Kinder waren mächtig stolz. Jeder durfte die Bahn gleich ausprobieren.

 

Dadurch weiter angespornt machten sich die Kinder mit Gabi auf in den Keller um weiter nach Material zu suchen. In Scheiben geschnittene Äste weckten ihr Interesse. Die Holzscheiben bemalten sie beidseitig bohrten Löcher schmückten damit im Garten Büsche und bastelten ein Mobile für drinnen.

Inzwischen wurden uns bestellte Bausteine für den Aussenbereich geliefert. Schnell war für die Kinder klar, dies sind zuwenige Platten - davon brauchen wir mehr. Leider können wir den Wunsch finanziell nicht erfüllen und die Kinder sollten sich eine Lösung überlegen: "Wir könnten was basteln und verkaufen." Gesagt getan, eine Austellung wird vorbereitet.

Alle Kinder im Haus wurden miteinbezogen, altersgerechte, vielseitige Techniken angeboten und mit Freude und Eifer wurde gearbeitet.

Dabei können wir feststellen:

  • die ursprüngliche Idee des Verkaufens tritt in den Hintergrund, das gemeinsame Schaffen bzw. das eigene Tun in den Vordergrund.
  • der anfängliche Erfolg setzt immer wieder neue, vielfältige Ideen frei.
  • jedes Kind, das als kleiner Künstler wahrgenommen wird fühlt sich geschätzt und zeigt Selbstbewußtsein und Selbstvertrauen.
  • verschiedene soziale Kontakte entstehen, wenn es darum geht Vorschläge zu besprechen und umzusetzen.
  • gegenseitiger Respekt und Anerkennung prägen das Miteinander.
  • jedes geschaffene Werk wird als Kunstwerk geachtet.

Ausstellungseröffnung

Endlich ist es soweit! Die von den Kindern kreativ und mit Eifer geschaffenen Werke wurden im Bewegungsraum ansprechend angeordnet. Der Bewegungsraum wurde zum Ausstellungsraum. Die Kinder gestalteten Plakate und Einladungen für Gäste und Ehrengäste. Als Ehrengast wurde auch Herr Strasser, ein Künstler aus Passau eingeladen, mit dem wir unser Projekt ausklingen lassen wollen.

Unser Erfolg

Die Ausstellung war ein großer Erfolg! Auch unser Elternbeirat erkannte dies, überreichte uns ein Geldgeschenk und die angefallenen Materialkosten konnten beglichen werden. Nun stand nichts mehr im Weg "die Bau-Platten" wurden bestellt. Ein großer Tag!

Öffnungszeiten

Mo., Di., Mi.: 07:15 - 15:30 Uhr
Donnerstag: 07:15 - 16:00 Uhr
Freitag: 07:15 - 15:00 Uhr

Rückfragen

Für Rückfragen, können Sie uns über nachfolgende Telefonnummer erreichen:

0851 87979

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